Aha, ein Feiertag. Was wird heut noch mal gefeiert? Tag der deutschen Einheit, mhm. Und die jährt sich schon zum 17. Mal! Man hätte es kaum geglaubt. Irgendwie ist mir dieser Tag noch nicht so richtig vertraut, er fühlt sich etwas … fremd an. Liegt vielleicht daran, dass er noch keine persönlichen Eindrücke hinterlassen hat, dieser Tag. Nicht, dass ich mir nicht dessen bewusst bin, Teil einer Geschichtsbuch-Geschichte mit mittlerweilen fast schon epischen Ausmaßen zu sein. Nach 17 Jahren. Und Gewinner und Verlierer dieser Tatsache zugleich. Was wiegt mehr? Egal, ändern kann ich es sowieso nicht.

In den 17 Jahren ist so vieles schon so selbstverständlich geworden, dass eine objektive plus/minus Rechnung gar nicht mehr drin ist. Andererseits, ob ich in diesem Leben noch mal ein 100%ig gesamtdeutscher Bundesbürger werde, scheint mir trotz alledem mehr als fraglich. Spätestens bei der unsinnigen Verwendung von “Sinn machen” anstelle von “Sinn haben” wird mir schlagartig bewusst, dass uns doch nicht nur ein Schlagbaum trennte. Seltsamerweise scheint sich das auch nie auszuwachsen, im Gegenteil, es vertieft sich sogar noch. Irritierte mich diese Unart vor 17 Jahren nur leicht, so stösst sie mir heute fast jedesmal auf, wenn jemand wieder sinnentleert “das macht doch keinen Sinn” tönt.

Und da, wo ich lebe, verwendet das fast jeder so.

It’s a nice day…
Enstanden ist der Song 2004, Idee und Text von Carsten Schulte, Peter Gellissen und mir. Hier eine Neuauflage aus dem Jahre 2007 in unserer neuen Besetzung mit Patrick Lehmann(g), Jörg Davids (dr), Peter Gellissen (b) und Frank Göbel (me) (voc, g). Mit bestem Dank und Würdigung an Carsten.

Habib Koité aus Mali hat hier ein Stück Afrika hör- und fühlbar gemacht. Die CD kam gestern mit der Post, seitdem habe ich sie schon etwa 20mal durchgehört. Mein derzeitiger Favorit der Scheibe:
Africa - Titel Nummer 3

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leben nun seit einer Woche im Terrarium und beginnen so allmählich, sich einzugewöhnen.
Die vier schwarz-gelben Fröschlein sind sehr muntere Gesellen und besonders kletterfreudig.
Wegen ihnen mussten wir die Temperatur noch einmal etwas erhöhen, da sie aus den
warmen Flachland-Regenwäldern Costa Ricas stammen.
Um die vorhandene Wärme zu nutzen, habe ich kurzerhand einen ausgedienten
PC-Netzteillüfter oben über der Gaze plaziert, der nun in einem sanftem
Luftstrom die Wärme aus dem Lichtkasten ins Terrarium befördert.

Nun weht hier ganztägig ein sanfter warmer Wind,
der das Terrarium auch im Bodenbereich auf eine
angenehme tropisch feucht-warme Temperatur bringt.


Samstag vormittag, gegen 9:00 Uhr, schon am Ortseingangschild von Hamm ein einziger Stau. An den Zentralhallen dann Gedränge und eine riesige Menschentraube am Einlass, das ist nicht etwa ein Konzert der chili peppers, was heute hier abgeht,

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…und endlich wieder genau das, was zumindenstens ich von ihm und den Criminals hören will:
Sanfte und doch zwingende Klänge, die einem ein Lächeln in Herz und
eine Gänsehaut auf dem Rücken zaubert.

..dance with me into the colour of the dusk.

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I’m a fool for a lonesome train  :-)